Jubilarehrung

340 Jahre GEW – Jubilarehrung 2016 von GEW Mitgliedern aus dem Hochsauerlandkreis

„Wie war das eigentlich, als Du vor 55 Jahren in die Gewerkschaft eingetreten bist“?

Der hier angesprochene Kollege und Gewerkschaftsälteste Ulrich Mikol greift an diesem Abend gerne ins Plaudertäschchen, ebenso wie alle der geladenen Jubilar*innen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft.

Jubilarehrungen sind schon etwas Besonderes, so Vorstandsmitglied Christiana Kuhnert. „Wir haben hier  340 Jahre gelebte Gewerkschaftsgeschichte versammelt und die Wertschätzung für Engagement und Mitarbeit zu überbringen, ist uns ein großes Anliegen. Bei der Gestaltung des Abends haben wir die oft gestellte Frage „Weißt Du noch?“ zum Anlass genommen und für unsere Jubilar*innen eine Zeitreise vorbereitet.

Die Jubilare 2016

 

Neben den kulinarischen Leckerbissen und den feierlichen Momenten bei der Urkunden- überreichung ist die gemeinsame Zeitreise an dem Abend Anlass für viele Lacher und fröhliche Erinnerungen. Wer weiß noch, dass 1991 das Wort des Jahres Besserwessi war und das Unwort ausländerfrei; dass der modebewusste und selbstbewusste Mann 1971 eine Handgelenktasche trug und in welchem Jahr Walter Scheel mit seinem Lied „ Hoch auf dem gelben Wagen..“ Schlagzeilen machte.

Den Text des Liedes kennen alle  Jubilar*innen sehr genau und spontan wird die Jubiläumsfeier in eine kleine Chorprobe verwandelt. „Gewerkschafter sprechen eben eine Sprache – oder singen in einem Ton“, so ein verschmitzter Kommentar. Bereits seit 55 Jahren hält Ulrich Mikol der Gewerkschaft die Treue. Seit 45 Jahren ist Lothar Afflerbach dabei und auf 40jährige Mitgliedschaft blickt der Kollege Egon Retaiski zurück. Seit 35 Jahren ist Mechthild Lahme in der Gewerkschaft und die Kolleginnen Beate Wallmeier und Hildegard Pappert wurden für ihre 30jährige Mitgliedschaft geehrt. Seit 25 Jahren ist Antje Tetzlaff Gewerkschaftsmitglied.

Manuela ten Haaf und Hans-Werner Knops wurden für ihre 20jährige Mitgliedschaft geehrt. (Mechthild Lux 40 Jahre, Jan Wefelnberg 50 Jahre sind nicht auf dem Bild).