Tätigkeiten in der Flüchtlingshilfe

Anrechnung von Zusatzeinkommen

Im Beamtengesetz sind die Hinzuverdienstmöglichkeiten erweitert worden. Einkünfte, die bis zum Ende des Jahres 2017 im Zusammenhang mit der Hilfe in und für Flüchtlingseinrichtungen erzielt werden, zählen nicht als Erwerbseinkommen. Dieses Gesetz gilt seit dem 01.01.2016.

Zuschlag auf die Versorgung

Beamtinnen und Beamte, die in der Zeit vom 1. Januar 2016 bis zum 30 November 2019 die Altersgrenze für die Zurruhesetzung erreichen und eine Funktion übertragen bekommen, die zur Herbeiführung eines im besonderen öffentlichen Interesse liegenden unaufschiebbaren und zeitgebundenen Ergebnisses im Inland wahrgenommen wird, erhalten einen Zuschlag von 10 % des Grundgehaltes. Dieser Zuschlag ist nicht ruhegehaltsfähig.

Achtung: Bei Teilzeitbeschäftigung oder Eintritt in den Ruhestand während dieser Zeit gelten Sonderregelungen.

Es muss sich bei den Tätigkeiten um die Arbeit als Lehrer handeln. Für alle anderen Tätigkeiten, z. B. Hausmeister oder Kleiderverteilung gilt dies nicht.

Die entsprechenden Gesetzestexte sind unter diesem Link http://www.gew-online.de/dms_extern/download.php?id=234759 einsehbar.

Rechtsschutz- und Berufshaftplichtversicherung

Für den, der in der Flüchtlingshilfe eine Tätigkeit als Lehrer übernimmt, gelten im Rahmen dieser Tätigkeit auch die gewerkschaftliche Rechtsschutzversicherung und die Berufshaftplichtversicherung. Für diese beiden Versicherungen gilt jedoch, dass sie eine satzungsgemäße Beitragszahlung erfordern. Deshalb sollte der dazukommende Verdienst der Mitgliederverwaltung gemeldet werden. Es könnte sich wahrscheinliche eine leichte Beitragserhöhung ergeben, ohne die keine Versicherung zustande käme.